Schülerpraktika - Chance statt Pflichttermin

Shownotes

Immer wieder bekomme ich mit, dass Praktikanten voller Vorfreude erscheinen und dann vor allem eins vorfinden: NICHTS. Keine klaren Ansprechpartner, kein Ablaufplan, keine sinnvollen Aufgaben, keine Orientierung - keine Wertschätzung.

Dabei ist so ein Praktikum nicht nur eine Chance, junge Menschen für die Branche zu begeistern. Auch Unternehmen profitieren davon - sofern sie es richtig angehen. Stichwort Employer Branding. Stichwort Image. Stichwort Recruiting.

Worauf es bei Schülerpraktika ankommt, und wie man sie so gestaltet, dass beide Seiten davon profitieren, erfährst du in der Folge.

Ich wünsche dir viel Spaß beim Anhören!

Deine Alexandra


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Host, Redaktion & inhaltlich verantwortlich: Alexandra Zink-Colacicco Impressum: https://personalpur.de/neu-personalpur-website/#page-5

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00:00:00: Und mal ehrlich, wenn ein Unternehmen es nicht schafft eine Woche für einen jungen Menschen sinnvoll zu gestalten.

00:00:06: Wie soll es dann später Azubis oder neue Mitarbeitende gut einarbeiten?

00:00:19: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Frische Personalimpulse der Fokuswechsel.

00:00:25: Ich bin Alexandra und heute sprechen wir über ein Thema das Mal wieder ein Herzensthema von mir ist und das eigentlich wunderschön sein könnte.

00:00:36: Allerdings in der Realität leider oft eher nach, sagen wir mal, organisiertem Zufall einfach aussieht.

00:00:44: Ganz konkret es geht um Schülerpraktikungen.

00:00:47: Das ist die erste echte Begegnung mit der Arbeitswelt für Schüler Der Moment in dem junge Menschen herausfinden wollen was liegt mir?

00:00:57: Was macht mir Spaß Und wo sehe ich mich später?

00:01:02: Und gleichzeitig ist es der Moment, in dem Unternehmen zeigen können.

00:01:06: Bei uns läuft's menschlich, strukturiert und wertschätzend.

00:01:11: Könnten – tun sie aber oft nicht!

00:01:16: Gehen wir mal ab in den Realitäts-Check.

00:01:19: Ich erzähle dir heute aus meiner eigenen Erfahrung und aus dem was mir Freundinnen Bekannte und Eltern immer wieder berichten.

00:01:28: Die Story ist fast überall gleich und sie beginnt meistens mit ganz viel Vorfreude.

00:01:35: Der Schüler oder die Schülerin hat sich den Lieblingsbetrieb ausgesucht, den Handwerksbetrieb, den man cool findet – das Unternehmen, dass man schon immer spannend fand!

00:01:59: Passiert nichts.

00:02:01: Keine Begrüßung, kein Mentor keine Agenda.

00:02:06: nicht mal schön dass du da bist stattdessen der Praktikant wird vom Platz zu Platz geschoben von Mitarbeiter zum Mitarbeiter.

00:02:15: jeder sagt ich habe gerade keine Zeit.

00:02:18: vielleicht fragst du mal bei xyx.

00:02:21: y sagt dann oh ja vielleicht später.

00:02:25: und irgendwann steht der praktikant einfach rum Allein verloren und unsicher.

00:02:31: Und dann kommt der Klassiker, er wird auch noch schief angeschaut weil er nichts macht oder sogar noch kritisiert, weil er nix macht.

00:02:40: Das ist weder menschlich noch professionell und es bringt dem Unternehmen exakt null Return.

00:02:49: Und ich sage dir jetzt warum das ein echtes Problem ist?

00:02:52: Ein Schüler-Praktikum iskei nice to have.

00:02:55: Es ist ein Recruiting-Instrument, ein Employer Branding Moment.

00:02:59: Ein Erstkontakt der darüber entscheidet ob ein junger Mensch später sagt yes da will ich arbeiten oder da gehe ich nie wieder hin!

00:03:08: Und mal ehrlich wenn ein Unternehmen es nicht schafft eine Woche für einen jungen Menschen sinnvoll zu gestalten wie soll es dann später Azubis oder neue Mitarbeitende gut einarbeiten?

00:03:19: Das Schülerpraktikum ist ein Spiegel und viele Unternehmen schauen da gerade in einem der nicht besonders schmeichelhaft ist.

00:03:28: Was brauchen also junge Menschen?

00:03:30: Schüler-Praktikanten brauchen keine Hochglansshow, sie brauchen Orientierung, Sicherheit, Zugehörigkeit, Aufgaben die Sinn ergeben, die Sie auch machen können selbstständig machen können vielleicht mit ein zwei Nachfragen.

00:03:48: Menschen, die sich kurz Zeit nehmen für die Praktikanten Und ein Gefühl von ich bin hier willkommen.

00:03:57: Und sie brauchen jemand, der sagt Ich bin dein Ansprechpartner wenn du Fragen hast kommt zu mir.

00:04:03: Das ist kein Luxus!

00:04:05: Das ist Menschlichkeit.

00:04:07: und jetzt geht's darum die typischen Fehler und warum Sie einfach passieren.

00:04:12: Die meisten Unternehmen meinen es nicht böse.

00:04:15: Sie sind einfach im Stress im Tagesgeschäft gefangen, nicht vorbereitet.

00:04:21: Ohne klare Zuständigkeiten ohne Struktur und dann passiert das was immer passiert wenn niemand verantwortlich ist, niemand fühlt sich verantwortlig.

00:04:33: Das Ergebnis ein Praktikum dass weder dem Jugendlichen noch dem Unternehmen etwas bringt.

00:04:39: Wie kann also jetzt ein gutes Schüler-Praktikum aussehen?

00:04:43: Jetzt kommt der Teil der Unternehmen wirklich weiterbringt.

00:04:48: Erstens ein fester Mentor, eine Person die sagt ich kümmere mich.

00:04:52: Ich plane, ich begleite und der steht immer fest.

00:04:57: Eine klare Agenda für die Woche, für den Tag nicht überladen aber strukturiert.

00:05:03: zum Beispiel Tag eins kennenlernen rundgang sicherheit.

00:05:08: erste kleinere Aufgaben tag zwei bis vier Einblicke in verschiedene Bereiche Hier auch noch die Bereiche aufgelistet mit Ansprechpartner, Tag fünf Abschlussgespräch Feedback und Ausblick.

00:05:23: Dritter Punkt wären so kleine echte Aufgaben Also nichts Gefährliches?

00:05:28: Auch nicht komplexes Aber etwas des Sinn gibt Etwas das zeigt Du bist Teil des Teams.

00:05:37: Dann kommt dieser ich nenn es jetzt einfach mal Body Moment Ein Azubi oder ein junger Mitarbeiter der auf Augenhöhe begleitet.

00:05:47: Ja, kann man auch als festen Mentor zum Beispiel einplanen und als Fünfters wie immer Kommunikation das Abschlussgespräch was hat dir gefallen?

00:05:59: Was nicht?

00:06:00: Was hast du gelernt?

00:06:01: Was nimmst Du mit?

00:06:02: Das ist Wertschätzung!

00:06:04: Das ist Menschlichkeit und das ist Employer Branding.

00:06:08: Warum sich das

00:06:09: lohnt?!

00:06:11: Ein gut gestaltetes Schülerpraktikum ist ein Marketinginstrument, ein Recruiting-Kanal, ein Imagefaktor, einen Zukunftsbaustein und ein Menschlichkeitsstatement.

00:06:25: Es kostet wenig Zeit weniger als man denkt – denn Chaos kostet immer mehr Zeit als Struktur!

00:06:32: Und es geht mir mal in den Fall wie es jetzt hier durch meine Eingangserzählte Geschichte passiert es.

00:06:40: Es spricht sich weiter, wie schrecklich dieses Praktikum in einem Handwerksbetrieb oder im Unternehmen war.

00:06:48: Dann ist das ein Imagefaktor der Kleben bleibt und dieser negative Image Faktor lässt sich ganz schlecht wieder ins positive transformieren.

00:07:01: Ein Schülerpraktikum ist kein lästiger Pflichttermin!

00:07:06: Es ist eine Chance, eine Chance junge Menschen für eine Branche zu begeistern.

00:07:13: Eine Chance zu zeigen wie man arbeitet und wie man miteinander umgeht.

00:07:19: Eine chance Menschlichkeit zu leben!

00:07:22: Und wenn wir wollen dass junge Menschen Lust auf Arbeit haben dann müssen wir ihnen zeigen das Arbeit ein Ort sein kann an dem man gesehen wird.

00:07:33: Danke dass du heute wieder mit dabei warst Und ich freue mich, wenn du dir die nächste Folge auch wieder auf Termin legst und mit dabei bist.

00:07:44: Falls du Themen hast, Fragen hast, melde dich gerne bei mir!

00:07:50: Ich greif sie gerne meinen Podcasts auf und erzähle dir einfach mehr über die Inhalte.

00:07:58: Also bis zur nächsten Folge von Fokus Wechsel!

00:08:01: Mach's gut deine Alexandra.

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